Banken in die Schranken! Banken in die Schranken!

Volksbegehren:
Banken in die Schranken!

Wir schließen uns Joseph Hubers Interpretation der Geldschöpfung an. Ebenso seiner Erklärung, dass Zentralbanken über die Mindestreserve nie Kontrolle über die Geldmenge hatte. Er gibt klar an, inwiefern die Banken von der Giralgeldschöpfung profitieren. Joseph Huber sagt selbst, dass Vollgeld keine neue Erfindung ist, sondern eine Weiterentwicklung des "Chicago Plans", einer Erfindung (neo)liberaler Think-Tanks. Wir sehen die "Monetative" mit dieser Idee verwandt. Trotzdem hat die Idee natürlich das Potential einen Bank-Run wie jenen der 1930er-Jahre zu verhindern. Die Umverteilung kommt nach Joseph Huber weniger durch Zins, als vielmehr durch Asset-Inflation zustande. Die Forderungen (Geld = Forderung) übersteigen das real Erwirtschaftete. Diesem Umstand widmet sich auch Teil 1 unseres Vortrags "Warum 'Banken in die Schranken!'?"

Kritik

Auch wir erkennen die Asset-Inflation als einen wesentlichen Umverteilungsmechanismus, jedoch sehen wir den Zins nicht als unwesentlich. Es ist zu kritisieren, dass die Monetative dieses Problem der Umverteilung nicht löst, wie Joseph Huber das auch selbst erklärt. Auch seine Antwort bezüglich der Deckung des Geldes im Monetative-System überzeugt nicht. Weiters sagt Joseph Huber, dass seiner Meinung nach die Monetative im EU-Raum nicht einzelstaatlich eingeführt werden könnte. Damit kann sie unserer Ansicht nach auch kein Anliegen eines nationalen Volksbegehrens sein. Trotz der erwähnten Schwächen sehen wir in der Monetative einen interessanten und unterstützenswerten Beitrag für eine stabilere Geldordnung.

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