Banken in die Schranken! Banken in die Schranken!

Volksbegehren:
Banken in die Schranken!

Der berühmte Ökonom John Kenneth Galbraith sagte dazu: "Der Vorgang, durch den Geld geschaffen wird, ist so einfach, dass er dem Denken widerstrebt." (Original: "The process by which money is created is so simple that the mind is repelled.")
Tatsächlich ist es ein sehr einfacher Vorgang, allerdings ist er wirklich schwer zu akzeptieren. Geld wird durch Kredit aus dem Nichts geschaffen. (Siehe auch: Interview mit Prof. Franz Hörmann.) Umgekehrt "verschwindet" Geld wieder, wenn der Kredit abbezahlt wird. In unserem Geldsystem gilt: Geld ist Schuld.

Prinzipiell sei zum Thema Geldschöpfung dazu auf die Publikation "Geld und Geldpolitik" der Deutschen Bundesbank verwiesen (Kapitel 3.5: "Geldschöpfung").
Kurzgefasst lässt sich die heutige Geldschöpfung so beschreiben: Die Zentralbanken schaffen Zahlen auf Konten - sogenannte Zentralbankreserven*. Auf Basis dieser Zentralbankreserven vergeben Geschäftsbanken Kredite, sie benötigen für Kreditvergaben heute keine Kundeneinlagen mehr. ("Grundsätzlich ist zutreffend, dass Kreditvergabe ohne Kundeneinlagen möglich ist." - Zitat Deutsche Bundesbank) Die derzeitige Mindestreserve von 1% (seit dem 10.09.2014) bedeutet, dass Geschäftsbanken theoretisch Kredite im Volumen von bis zum 100-fachen ihrer Zentralbankreserven vergeben dürfen.

*) Diese müssen nicht notwendigerweise Bargeld (Banknoten - gesetzliches Zahlungsmittel) sein. Zentralbankgeld in Form von Banknoten wird nur nach Bedarf geschaffen.

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