Banken in die Schranken! Banken in die Schranken!

Volksbegehren:
Banken in die Schranken!

Die meisten von uns denken bei Inflation an steigende Preise, aber das ist so nicht ganz richtig.
Inflation (lat. inflatio "das Sichaufblasen; das Aufschwellen") ist nicht die Ursache steigender Preise, vielmehr ist es so, dass steigende Preise ein Symptom der Inflation sein können. Von Inflation spricht man, wenn die Geldmenge (übermäßig) "aufgeblasen" wird und es zuviel Geld in Relation zu Gütern und Dienstleistungen gibt. Wir bemerken zwar die Preissteigerung von Gütern und Dienstleistungen, aber tatsächlich ist es der Wert des Geldes der sinkt, weil es zuviel davon gibt.

Ein Beispiel:
Angenommen, Sie befinden sich auf einem Boot und jemand hat einen Apfel, den er bereit ist, für Geld zu veräußern. Nur eine Person auf dem Boot hat Geld und das wäre ein einziger Euro. So wird der Apfel für einen Euro verkauft. Doch halt! Einen Moment bevor der Apfel verkauft wird, findet jemand einen 10-Euro-Schein in seiner Tasche. Wenn der Verkäufer jetzt beschließt, den Preis zu erhöhen, für wieviel Geld wird der Apfel jetzt verkauft werden? Wohl um EUR 10,-. Aber es ist immer noch derselbe Apfel - korrekt? Am Apfel hat sich nichts geändert, nur an der Geldmenge, die im Boot verfügbar ist.
Es lässt sich somit ganz klar sagen: Inflation ist immer und überall ein rein monetäres Phänomen.

Doch wie kommt es nun in der Praxis dazu, dass es zuviel Geld in Relation zu Gütern und Dienstleistungen gibt? Es liegt daran, dass die Geldmenge ständig zunimmt, ja aufgrund der Zinsen in unserem Geldsystem ständig zunehmen muss! Zinsen und Inflation stehen in einem ursächlichen Zusammenhang.

(Der Text dieser Seite basiert hauptsächlich auf Kapitel 10 von Chris Martensons "Crash Course".)

Mehr zum Thema "Inflation" finden Sie außerdem hier.

Pin It