Banken in die Schranken! Banken in die Schranken!

Volksbegehren:
Banken in die Schranken!


An einer echten Tilgung der Staatsschulden sind die großen internationalen Gläubiger gar nicht interessiert. Daher werden die Staatskassen dauerhaft und gezielt angezapft, damit ein Maximum an Zinsen abkassiert werden kann.

von Wolfgang Freisleben

"Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die neue Weltordnung akzeptieren."

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Die EZB-Bilanz stieg im März auf über 3 Billionen. - Was hat die EZB in ihren Büchern? Antwort: Nur Dreck! Ein Highlight: Portugal-Anleihen mit einer Laufzeit bis 31.12.9999 - also rückzahlbar in rund 8000 Jahren! - "Der Euro ist das größte Betrugssystem der Menschheitsgeschichte in Friedenszeiten".

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Seit einiger Zeit spielt sich vor unser aller Augen ein Vermögens-, Macht- und Souveränitätstransfer allererster Güte ab  – und in einigen Monaten will es wieder keiner unserer Volksvertreter bemerkt haben. Die Erkenntnisse großer Nationalökonomen – allen voran Ludwig von Mises – bleiben ungeachtet, stattdessen wird ein gescheitertes System an den Geldtropf gehängt.


Die gläubigen SchuldnerDas herrschende neoklassische Wirtschaftsdogma ignoriert in seinen Modellen die Kreditgeldschöpfung durch die Banken. Die Lösungsvorschläge der "Experten" sind darum alle zum Scheitern verurteilt und die Politik schlecht beraten. Steve Keen, Wirtschaftsprofessor aus Australien, schlägt für die Schuldkrise folgende radikale Lösung vor: Schuldabschreibung, Bankrott der Banken, Verstaatlichung der Geldschöpfung, Neustart.

von Yoshi Frey

Die Staatenlenker versuchen verzweifelt der Über-Macht Finanzmarkt zu beweisen, dass man in der Lage ist, die Zinsen der Schulden zahlen zu können, mit denen die Banken gerettet werden mussten. Das ultimative Mittel hierzu ist die Aufhebung der Demokratie zugunsten einer europäischen Wirtschaftsdiktatur. Es soll lieber der europäische Sozialstaat zusammengestrichen werden, damit die Geldgeber ihre Zinsen bekommen, als dass man die Banken Konkurs gehen lässt. Man fragt sich: auf welcher Seite stehen unsere so genannten Volksvertreter eigentlich? Vermutlich ist es so, dass viele dieser Vertreter sich selbst in einer Art selbstverordneten Gehirnwäsche überzeugen, dass, was gut für den Finanzmarkt ist, auch gut für den eigenen Bürger sein muss.


Michael HudsonDie Weltgeschichte beweist: Interessen von Gläubigern sind nicht die der Demokratie. Bankenrettungen führen in die Oligarchie. Der Finanzsektor betreibt eine neue Art der Kriegsführung.

von Michael Hudson

Im fünften Buch seiner „Politik“ beschreibt Aristoteles den ewigen Wechsel der Oligarchien, die sich zu erblichen Aristokratien aufschwingen, um dann ihrerseits von Tyrannen hinweggefegt zu werden oder intern zu rivalisieren, wenn einige Familien beschließen, „die Menge auf ihre Seite zu ziehen“. Dadurch entsteht Demokratie, in der dann wieder eine Oligarchie entsteht, auf die abermals Adelsherrschaft und Demokratie folgen, und so weiter.

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Die gläubigen SchuldnerDas System wackelt und es macht sich langsam Panik breit. Der Zerfall der herrschenden Ordnung und die Gefahr, die diese mit sich bringt sind jedoch nur Folgen einer unhinterfragten Gläubigkeit an ein Geld, das als eine verzinste Schuldanerkennung von den Banken aus dem Nichts geschaffen wird. Die Welt leidet an einem illusionären Paradigma und vermag deswegen nicht, die Krise zu lösen.

von Yoshi Frey

In diesen Tagen steigt die Spannung im System. Die Angst vor dem Zusammenbruch des Finanzsystems wächst, ständig werden neue Rettungspakete geschnürt, die gehabten Rezepte versagen und es wird immer deutlicher, dass Politiker wie Ökonomen keine schlüssige Antwort auf die Schuldenkrise haben. Man fragt sich: wie kann es sein, dass die ganze Welt hoffnungslos in einer Schuldenspirale gefangen ist?


Die gläubigen SchuldnerWie würde ein Ethnologe aus der Zukunft auf die heutige Zeit schauen? In einem Gedankenexperiment deutet er vielleicht unsere heutige "rationale" Welt als das dunkle Zeitalter, als die Menschheit sich einer unbewussten Gottesprojektion, dem Gelde, unterwarf. Ein Zeitgenosse konnte das Paradigma seines irrationalen Weltbildes jedoch kaum wahrnehmen.

von Yoshi Frey

Es war einmal eine Zeit, in welcher sich das ganze geistige Universum der Menschheit um einen Fixpunkt drehte. Es war der Gott jener Zeit. Jeder betete ihn an. Die Menschen gingen täglich in seine Tempel. Die beamteten Politiker beteten seine Macht an und die Menschen befolgten den Anweisungen der Priester, die ihm dienten, und die die eigentliche Macht hatten. Das Verrückteste war, dass die Menschen und besonders natürlich die Priester, sich selbst und ihren Gläubigen den Glauben schenkten, dass der ganze Kult, der ihre Welt vollkommen beherrschte, rational und also vernünftig sei. Aus der heutigen Rückschau erscheint uns das absurd. Aber damals lebte die ganze Menschheit im Irrglauben, sie lebten in keinem Glauben. Sie gaben darum ihrem Gott lieber den Namen "Geld".

 

Die gläubigen SchuldnerWer die Geldschöpfung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Eine Demokratie, die ihre Geldschöpfung in die Hände privater Banken vergibt, hat sich selbst entmachtet; sie ist eine Farce. Jede Demokratie, die ihrem Namen gerecht werden will, muss darum die Geldschöpfung unter ihre Kontrolle bringen. Wir brauchen eine "Monetäre Aufklärung", einen Ausgang der Gesellschaft aus ihrer selbstverschuldeten monetären Unwissenheit und eine Restauration unserer Demokratie.

von Yoshi Frey

 

 

Die "Occupy Wallstreet" Bewegung bedeutet eine Zäsur. Die Bewegung ist nämlich Ausdruck für die revolutionäre Tatsache, dass die Menschen zu verstehen beginnen, wer die wahren Machthaber sind. Nicht die Politik  ist es, an die sie ihren Protest richten, um ihre demokratischen Rechte einzufordern, sondern die Finanzelite. Diese Bewegung markiert darum einen Paradigmenwechsel: Die Zeiten, als die Finanzmacht die Politiker als dumme Sündenböcke für die destruktiven Folgen ihres betrügerischen Finanzmodells ausnutzen konnte, sind vorbei. Das ist der große Verdienst der Schulden- und Finanzkrise: konnte die Steuerung der Politik durch die Finanzmacht bisher noch im Stillen durchgezogen werden, so wird die Erpressung unserer Demokratien durch die Banken nun auf offener Bühne durchgeführt.