Banken in die Schranken! Banken in die Schranken!

Volksbegehren:
Banken in die Schranken!


Banks of CyprusDass Schulden nur zwischen den Sektoren Staat, Haushalte, Unternehmen – und nicht zuletzt Exporten verschoben werden können, sollte mittlerweile erkannt worden sein. Das Augenmerk muss auf die Gesamtverschuldung gerichtet werden.

Wissen unsere Welteliten eigentlich noch, was sie gesellschaftspolitisch anrichten? In ihrem abgehobenen Ringen unter Ihresgleichen und auf egomanischer Suche nach Selbst- und Fremdbestätigung werden die Bevölkerungen in immer schwerwiegendere Abhängigkeiten getrieben.

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Zum Kreditopfer wird man leicht. Meist ist es schon geschehen, wenn man einen Kreditvertrag unterschrieben hat.
Aus diesem Grund wurde der Kreditopferverein (KOV) gegründet. Er unterstützt und begleitet Menschen, die durch unzureichende Kenntnis des Bankgeschäfts zu Kreditopfern wurden. Darüber hinaus ist der KOV auch eine Anlaufstelle für Menschen, die durch die Bankeninteressen schützende, aber die bürgerliche Selbstbestimmung beschneidende Gesetzeslage zu Schaden gekommen sind bzw. aufgrund dieser Gesetzeslage von Sanktionen bedroht sind (so wie aktuell Heini Staudinger und weitere, die ins Visier der österreichischen Finanzmarktaufsicht geraten sind).

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Euro Fun ParkIn den letzten Jahren wurden Milliarden an Euro in Europa umhergeschifft, bis keiner mehr genau sagen konnte, wo sich eigentlich der Bestimmungs­hafen für das Geld befindet. Bekannt ist nur, dass der große Teil vom Norden in den Süden der EU transferiert wurde. Und was macht der Süden damit? Er schickt’s wieder in den Norden. Bis jetzt gibt es keine detaillierte Abrechnung, was mit den Tranchen aus dem Griechenlandbraten geschehen ist.

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Rechtsanwalt Hans ScharpfManchmal konfrontiert einen das Leben mit Themen, die klingen geradezu aberwitzig. Seit den Krisen 2008 und jetzt in Europa gilt das auch für das Thema Geld. Da können Fragen danach, woher das Geld eigentlich kommt, wer also Geld erschafft, sogar einen Wirtschaftsminister ins Schleudern bringen. Jedenfalls blieb Philipp Rösler sprachlos, als er in der Talkshow "Beckmann" damit konfrontiert wurde. Darüber sei zu diskutieren, sagte er ausweichend.

Dabei wollte es Wirtschaftsanwalt Hans Scharpf nicht belassen.

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Plus 5%?Beim Thema Zinsen gehen die Emotionen hoch. Bedauerlicherweise ist das keine gute Basis für Erkenntnisfortschritte.


"Ich bin kein Freund der Zinskritik." Diese Worte eines bekannten österreichischen Wirtschaftsforschers bei einer Diskussionsrunde werden mir unvergessen bleiben. In derselben Diskussion unterstrich dieser Wirtschaftsforscher die Ergebnisse seiner Studie, in der er zu dem Schluss kommt, dass die zunehmende Ungleichheit in der Verteilung von Vermögen und Einkommen ein Hauptauslöser der Wirtschaftskrise sei.

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Irving FisherAm Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise in den 1930er-Jahren machten eine Reihe von führenden US-Ökonomen einen Vorschlag für eine Währungsreform, die "der Chicago-Plan" genannt wurde. Jaromir Benes und Michael Kumhof vom IWF greifen diesen Plan in ihrer Studie wieder auf.

Der Chicago-Plan sah eine völlige Trennung der Geldverwaltungs- und der Kreditfunktion des Bankensystems durch die Einführung von Vollgeld vor. Nach Irving Fisher hätte ein derartiges System folgende Vorteile:

  1. Bessere Kontrolle über die Geld- und Kreditmenge und damit auch über Konjunktur­schwankungen.
  2. Die Möglichkeit von "Bank Runs" ist eliminiert.
  3. Drastische Reduzierung der öffentlichen Schulden.
  4. Ebenso drastische Reduzierung der privaten Schulden, weil Geld nicht mehr als Schuld geschaffen wird.

Die Studienautoren bestätigen alle vier der von Irving Fisher behaupteten Vorteile! Darüber hinaus sehen die Autoren einen Gewinn von etwa 10% gegenüber dem heutigen System und langfristig das Absinken der Inflation auf null.

[zur Studie...]

 

Großbanken wurden bei einer weltweiten Zins-Manipulation ertappt - Millionen Menschen wurden bei Hypotheken und Darlehen abgezockt! Wir würden dafür hinter Gitter kommen, doch die Barclays-Bank entkam mit einer Geldstrafe, die nur ein Bruchteil des Profits ausmacht! Die Empörung wächst und jetzt ist ein guter Moment die Herrschaft der Banken über unsere Demokratie zu beenden!

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier stellt sich gegen die mächtige Banken-Lobby und will die Regeln verschärfen, damit Bankiers für solche Betrugsfälle ins Gefängnis wandern. Wenn die EU vorangeht, könnte sich die Rechenschaftspflicht für Bankiers weltweit durchsetzen. Aber die Banken versuchen diese Reform mit allen Mitteln zu verhindern und nur eine riesige öffentliche Druckwelle kann sie vorantreiben.

Zur Online-Petition "Banker hinter Gitter!"


Arbeit macht frei!Die Vergötzung der Arbeit, der Ware und der Uhr als Konsequenz der Diffamierung der Muße als "Faulheit" und ihrer Diskriminierung zur "Todsünde" durch den Protestantismus (Puritanismus) sowie durch die fehlerhafte Übersetzung und falsche Auslegung der Heiligen Schrift der Bibel.

von Norbert Knobloch

"Homo consumens" (Wolfgang Schmidbauer), der verbrauchende Mensch, und die "wirtschaftliche Masturbation" (Oscar Kiss Maerth) des zwang- und krankhaften Arbeitens und Produzierens, Kaufens, Verbrauchens und Wegwerfens sind die zwangsläufige Konsequenz der Verurteilung der Muße als "Faulheit", ihrer Gleichsetzung mit "Verderbtheit" und Erklärung zur "Todsünde" von Seiten der Kirche, und des Utilitarismus, der Verwechslung des Mittels mit dem Zweck, der Vergötzung der "Arbeit", der "Leistung", der Ware, der Uhr ("Zeit ist Geld" [Benjamin Franklin]) und des Geldes durch den von der "Prädestination" überzeugten, unmündig und abhängig gemachten Menschen, dessen psycho-ideologische Prägung und Fremdbestimmung durch die protestantisch-puritanische "Ethik" Max Weber in seinem Aufsatz "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" (1905) aufgezeigt hat. Ideale wie die Muße als gesellschaftlich nicht zur Ware werdende Tätigkeit sind diesem verschlingenden, hortenden oral-analen Zwangscharakter verpönt.