Banken in die Schranken! Banken in die Schranken!

Volksbegehren:
Banken in die Schranken!

 

Wirtschaftsuniversität Wien
Univ.Prof. Dr. Harald Badinger
Univ.Prof. Dr. Harald Oberhofer
Univ.Prof. Dr. Jesus Crespo Cuaresma
Welthandelsplatz 1
1020 Wien 

Wien, 21.07.2017

 

O F F E N E R   B R I E F

 

Betrifft: zu Ihrem Artikel "Pseudowissenschaft in der Volkswirtschaftslehre"


Sehr geehrter Herr Univ.Prof. Dr. Badinger,
sehr geehrter Herr Univ.Prof. Dr. Oberhofer,
sehr geehrter Herr Univ.Prof. Dr. Cuaresma!

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Südtiroler VolksbankSämtliche Wissenschaftler, die in der Vergangenheit dieser Theorie widersprachen und versuchten die Allgemeinheit über die tatsächliche Wirklichkeit der Geldschöpfungspraxis aufzuklären, wurden systematisch aus der wissenschaftlichen Gemeinde ausgeschlossen und/ oder durch mediale Verbrämung in den Mainstream-Medien mundtot gemacht. Die gängigste Praxis ist jene der "Verschwörungsspinner-Keule".

Nun gibt eine Südtiroler Volksbank zu, dass sie nicht das Geld der Sparer verleiht, sondern das Geld für Kredite ex novo erzeugt. Die daraus resultierende Verfügung des Exekutionsrichters Dr. Werner Mussner bestätigt die Praxis der Giralgeldschöpfung und beschreitet somit Neuland in der Rechtsprechung.

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This is a Bailout!Von Ernst Wolff.

Fast unbemerkt von der internationalen Öffentlichkeit ist es in den vergangenen Wochen bei Bankenrettungen in Italien und in Portugal zur Anwendung des sogenannten "Bail-in", also der Enteignung von Sparern, Aktionären und Anlegern, gekommen. In Italien waren vier Volksbanken in der Toskana (vergleichbar den deutsche Raiffeisenbanken) mit mehr als 1 Mio. Kunden betroffen. 130.000 Aktionäre und etwa 12.500 Anleihegläubiger – unter ihnen viele Kleinsparer und Rentner – verloren insgesamt ca. 750 Mio. Euro.

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Geld aus dem NichtsDie Kontroverse darüber, ob Banken Geld "aus dem Nichts" schaffen können, ist alles andere als neu. Die Recherche im reichen Fundus der Fachliteratur zeigt, dass diese Kontroverse bereits über ein Jahrhundert alt ist. Die aktuelle Finanzkrise hat das Interesse an diesem Thema wieder neu aufleben lassen – und das nicht nur in akademischen Kreisen, sondern auch bei den einfachen Bürgern.  (Die sich bspw. die berechtigte Frage stellen, wie es sein kann, dass Banken zusammenbrechen können, wenn diese doch – wie man immer öfter hören und lesen kann – Geld aus dem Nichts schaffen können, und vor allem: warum sie dann in weiterer Folge ungefragt zur Übernahme der Kosten dieser Zusammenbrüche verpflichtet werden.) Trotz der schwerwiegenden Auswirkungen der Finanzkrise auf die gesamte Gesellschaft blieb diese überaus wesentliche Frage ungeklärt.

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SchuldentsunamiBetrachtet man das Geld- und Finanzsystem und seine zugrunde liegenden Dynamiken, erkennt man eine Reihe von fundamentalen Fehlern. So wird immer klarer, dass sämtliche Lösungsansätze, die von der derzeit vorherrschenden wirtschaftswissenschaftlichen Doktrin vorgegeben werden, nicht zum Ziel führen können und werden. Am Beispiel Griechenland kann man dies sehr klar erkennen. Doch das Schicksal von Griechenland steht im bestehenden Geldsystem jedem Staat bevor. Spanien, Italien und Frankreich werden von Experten als die nächsten "Opfer" eingeschätzt. Aus diesem Grund ist es höchst an der Zeit, endlich von der Symptombehandlung zur Ursachenbekämpfung zu gelangen um auf diese Weise echte Lösungen herbeiführen zu können.

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Bank of England Bekanntlich versteht die breite Öffentlichkeit nicht, wie unser Geldsystem funktioniert. Nun könnte man der Meinung sein, das sei kein Problem - solange zumindestens die Fachleute wissen, wie es funktioniert und was zu tun ist, um Krisen zu verhindern. Doch genau dies ist nicht der Fall, wie Zoltan Jakab und Michael Kumhof in einer neuen Studie der Bank of England aufzeigen. Zentrale Aussage: In der breiten Volkswirtschaftslehre und auch bei den Bankern selbst, herrschen immer noch völlig falsche Vorstellungen von der Funktionsweise des Geldsystems vor.

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